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Geschichte Der Chorleiter
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   Seit Oktober 2003 ist der Chorleiter Federico Mantovani,

mit dem der Chorverband sowohl die musikalische Bildung und die Verbreitung von Chorwerken in verschiedenen Orten der Provinz Cremona als auch die Vorbereitung und die Musikaufführung von berühmten symphonischen Werken fortsetzt.

2004 beschäftigten sich der Chorverband und sein Leiter mit der musikalischen Bildung und Verbreitung durch Konzerte in der Provinz und durch einen erfolgreichen Workshop über die Vokalität dank der Unterstützung von dem Institut für Musikologie „W. Stauffer“. Zu Ostern wurde „La Passione di Cristo secondo San Marco“ von Lorenzo Perosi aufgeführt, zusammen mit einem Werk, das der Leiter und Komponist Federico Mantovani dem Chorverband widmete. 2005 wurde ein neuartiges Programm mit Musikuraufführungen von Werken über die Gedichte von Francesco Petrarca anlässlich der fünften Hundertjahrfeier seiner Geburt vorgestellt.

In demselben Jahr waren die Musikaufführungen von „Petite Messe Solennelle“ von G. Rossini zahlreich: Wichtig war darunter das Konzert in dem Schloss von Alaquàs (Valencia, Spanien) im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Cremona und der spanischen Stadt. Immer im Jahre 2005 wurde „Ein Deutsches Requiem“ von Brahms mit dem Philharmonischen Orchester von Verona in dem Dom von Cremona aufgeführt. 2006 wurde der 250. Jahrestag der Geburt Mozarts mit dem „Requiem in d-Moll“ im Rahmen der Festspiele „Festival Terre d’Acqua“ und „Musica di fine estate“ gefeiert (Konzerte in Viadana, in Pandino und in dem Dom von Cremona).

Unter den Musikterminen im Jahre 2007 waren die Musikaufführungen für die neunte Hundertjahrfeier des Doms von Cremona sehr wichtig: Uraufführung der Kantate „Pater Pauperum“ von Federico Mantovani zu Ehren von dem Schutzpatron Sant’Omobono und Einweihung des restaurierten Altars von Sankt Michael.

Zahlreiche Projekte wurden anlässlich des 40. Jahrestages des Chorverbandes im Laufe des Jahres 2008 organisiert: darunter das Konzert in dem Dom von Cremona mit der Musikaufführung von „Stabat Mater“ von A. Dvořák, die durch Termine für musikalische, theologische und literarische Vertiefung und durch die Veröffentlichung eines Bandes über die Geschichte des Chorverbandes mit persönlichen Zeugnissen vorbereitet wurde. Auf Einladung von Theater Ponchielli führte der Chorverband die “Messa di Gloria” von Puccini anlässlich des 150. Jahrestages seiner Geburt am Schluss der Opernsaison und am Anfang der Konzertsaison auf. 

   Ein Jahrzehnt mit H. Raúl Domínguez

Nach dem Ausscheiden von Mons. Dante Caifa, zwischen Januar 1993 und September 2003 war der Chorleiter der Argentinier Raúl Domínguez, dessen Leitung dem Chorverband neue Perspektiven eröffnete, insbesondere durch die Annährung an Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts, unter denen Frank, Bruckner, Brahms, Saint Säens, Fauré, Strawinsky, Ives, Britten, Janacek, Respighi, Duruflé, die normalerweise für einen Amateurchor ziemlich ungewöhnlich sind. Unter den bedeutendsten Musikaufführungen in Cremona sind „Weihnachtsoratorium“ von Bach (1993), „Messe“ von Stravinsky (1994), „Requiem“ von Fauré (1995), „Requiem“ von Mozart (1996), das ganze Oratorium „Der Messias“ von Händel, „Psalmensinfonie“ von Stravinsky (1998), „Messe C-Dur“ von Beethoven (1999), „Ein Deutsches Requiem“ von Brahms (2000) und das Oratorium „Die Schöpfung“ von Haydn (2002) zu zählen.

       Außerdem arbeitete der Chorverband mit bekannten musikalischen Institutionen von Cremona zusammen: mit der Gruppe „Musica Insieme“ für das Programm Stravinsky und das Festspiel „Spazionovecento“ (1994 und 1998) und mit der „Schola Gregoriana“ von Antonella Soana Fracassi für das Konzert von Gregorianischem Gesang und Polyphonie mit Werken von Giovanni Pierluigi da Palestrina und Orlando di Lasso (1994). In Zusammenarbeit mit der Provinz und der Gemeinde von Cremona organisierte der Chorverband Coro Polifonico Cremonese zwei Jahre lang einen Workshop von Chorgesang mit Bildungsterminen insbesondere für Schüler und Jugendlichen: Das Ziel war eine Musikaufführung am Ende jedes Projektes, „Carmina Burana“ von Orff (1996, Theater Ponchielli in Cremona) und das Oratorium „Le Roi David“ von Honegger (1997, Dom von Cremona).

In Zusammenarbeit mit dem Theater Ponchielli und dem Orchester „I Pomeriggi Musicali“ führte der Chorverband ein Konzert für Giuseppe Verdi anlässlich der ersten Hundertjahrfeier seines Todes (2001) und „Messa Solenne“ von A. Ponchielli (erste moderne Musikaufführung, 2002) auf.

    25 Jahre mit dem ersten Chorleiter, Don Dante Caifa

Gegründet als Kulturverband im Jahre 1984, nahm der Chorverband an kulturellen Projekten in Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und Stadteinrichtungen teil, wie z.B. an der Ausstellung in dem Baptisterium über die Musik und die Musikanten des Doms von Cremona zwischen 15. und 17. Jahrhundert (1989) und an den „Annali della Cappella delle Laudi del Sabato“ von 1596 bis 1666.

Im Laufe seiner jahrelangen Tätigkeit hat der Chorverband zwei wichtige jährliche Termine geschaffen, das Weihnachtskonzert und das Osterkonzert in dem Dom von Cremona: außer dem eigentlich liturgischen Repertoire sind Werke religiöser Eingebung zu zählen, wie z.B. „Stabat Mater“ und „Magnificat“ von G.B. Pergolesi, „Gloria“ von A. Vivaldi, „Stabat Mater“ von G. Rossini, „Magnificat“ aus „Vespro della Beata Vergine“ von C. Monteverdi, „Magnificat“ von J.S. Bach. An diesen Konzerten nahmen  Adriana Anelli, Leo Nucci, Myriam Gauci, Mario Bolognesi, Giusy Devinu, Carlo Zardo, Gastone Sarti, Orazio Mori, Marilyn Turner, Laura Groppi, Masako Tanaka Protti, Natascia Sevastianova, Ilaria Geroldi und Marina Morelli als Solisten teil.

Zahlreich waren die Musikaufführungen, auch in renommierten Orten: das polyphonische Konzert in der Kirche Santi Cosma e Damiano in Rom (1982); das Eröffnungskonzert des Kirchenmusikfestspiels in Caen (Normandie, 1985); das Konzert mit Werken von Monteverdi in der Kirche San Marcellino von Cremona (1985); die Konzerte in der Kirche des Heiligen Markus in Mailand und in der Friedenskirche in Brescia und die Teilnahme an der Konzertsaison in Alba (1992).

1987 wurde eine Platte mit Werken der klassischen Polyphonie aufgenommen, zusammen mit „Stabat Mater“, einer zeitgenössischen Komposition von Angelo Campori. Die Aufnahme, die dank der Unterstützung von der Provinz von Cremona möglich war, erhielt gute Rezensionen im August 1988 in dem Magazin „Musica“.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für musikalische Paläographie von Cremona und mit der Stiftung „W. Stauffer“ organisierte der Chorverband eine wichtige Musik- und Kulturveranstaltung im November 1992 zu Ehren von Marc’Antonio Ingegneri anlässlich der vierten Hundertjahrfeier seines Todes. Durch einen Studientag mit angesehenen Musikologen und durch zwei Musiktermine wurde der Stadt Cremona die Erinnerung an einen hervorragenden Komponisten übergeben, der die musikalische Bildung von Claudio Monteverdi einleitete.